Sonntag, 13. Februar 2011

Rückblick: Grand Canyon

Von Las Vegas ging es dann zum Grand Canyon. Genauer gesagt, ging es erst einmal in einer fünfstündigen Fahrt nach Flagstaff, das wiederum 1,5h sündlich des Grand Canyon National Parks liegt.
Auf dem Weg von Las Vegas nach Flagstaff kamen wir mehr oder weniger zufällig am Hoover Damm vorbei, der den Lake Mead staut und somit das Wasserreservoir von Las Vegas erzeugt. Nebenbei dient sein Kraftwerk zur Energieversorgung der Stadt.


Der Hoover Damm befindet sich genau auf der Grenze von Nevada zu Arizona. Bis vor wenigen Wochen verlief der Hauptverkehrsweg mitten über den Damm. Ende 2010 wurde die neue Brücke (s. Schatten im Bild) eröffnet, die 10 Minuten Zeitersparnis ermöglicht. Von Nevada nach Arizona wechselt man die Zeitzone (von Pacific Time to Mountain Standard Time). Es ist schon witzig, wenn man direkt an der Grenze steht und 5m neben einem eine andere Zeit gilt.

(Das Foto ist ein Blick zurück in die Richtung aus der wir gekommen sind)

Die Fahrt durch Arizona war wunderbar. Endlose schnurgerade Highways und ein traumhafter Blick auf die ins Nachmittaglicht gehüllten Berge.


Bei Minus 6 Grad kamen wir abends im schneebedeckten Flagstaff an und gingen recht bald schlafen (denn es war ja eine Stunde später als gefühlt), da wir am nächsten Morgen den Sonnenaufgang (7:20) am Grand Canyon erleben wollten. Das hat auch alles wunderbar funktioniert. Mit ein paar anderen Verrückten waren wir pünklich auf einer der Aussichtsplattformen und blickten erwartungsvoll in die riesige Schlucht. Im Sekundentakt klackerten die Spiegel der Spiegelreflaxkamera. Ich einem Moment, in dem ich gerade nicht selbst geknipst habe, habe ich mich mal ungeschaut und den Preis des sich auf der Aussichtsplattform befindenden Fotoequipments auf 35.000 überschlagen. Alleine 2 Personen nutzen Kameras, deren Gehäuse alleine schon 5000 Euro kostet. Mit den Teleobjektiven, die sie drangeschraubt hatten, plazierte jeder von ihnen einen Gesamtwert von 13000 Euro wenige Zentimeter vom 700m tiefen Abgrund auf 3 zierlichen  Stativbeinchen... (nicht eingerechnet sind natürlich die möglicherweise in den Kamerataschen befindlichen anderen Objektive, denn wer ein 6000 Euro teures Teleobjektiv besitzt, hat womöglich noch andere Schätze in seinem Koffer). Aber auch meine Kamera hat ganz passable Bilder geliefert.


Minütlich wechselten die Licht-und-Schattenspiele im Tal vor uns. Einzig der eisige Wind machte den Anblick ein wenig unangenehm.



Als dann endlich die Sonne aufgegangen war, wurde es auch angenehm warm. Wir haben echt einen traumhaft schönen Tag mit einer gigantischen Aussicht genießen dürften. Nicht auszudenken was gewesen wäre, wenn es regnerisch und diesig gewesen wäre... Die schneebedeckten Terrassen des Canyons in Kombination mit dem blauen Himmel und dem braunen Fels waren einfach nur unbeschreiblich. Und dann diese Weite und Tiefe. Irgendwo ganz klein und ganz weit unten konnte man zwischen den Felsspalten den Colorado River erkennen. Blickt man den Horizont entlang soll man sogar die Erdkümmung erkennen können. (falls nun jemand in meine Fotos reinzoomt und dort tatsächlich eine Krümmung wahrnimmt, dem sei gesagt, dass diese aber genauso gut von Verzeichnungen meines Objektiv stammen können)  


Einen kompletten Vormittag spazierten wir einen kleinen Wanderweg am Rande des Abgrunds entlang. Um uns herum war der komplette Boden winterlich weiß. Etwas befremdet für eine normale Winterlandschaft war jedoch die Planzenwelt, die eher zu heißen Wüstenregionen passt.   




Am frühen Nachmittag mussten wir den National Park wieder verlassen und nahmen ein weiteres Mal Kurs in Richtung Las Vegas. Von nun an sollte es - verglichen mit den anderen Reisetagen - im Eiltempo zurück nach Portland gehen: nur 2 weitere Übernachtungen waren geplant für noch zu fahrende 2000 Kilometer.
In Las Vegas mussten wir uns diesmal mit einem etwas außerhalb gelegenen Hotel begnügen, weil die gerade begonne Consumer Electronics Show, eine weltbekannte Messe für Elektronik-Artikel, die Hotelpreise bereits am Mittwoch auf Wochenendniveau hob. Das Mirage, in dem wir zuvor für 60 Dollar übernachteten, hätte uns nun 200 Dollar pro Nacht gekostet :-(

("Rückblick: Death Valley" folgt am 15.02. 0:00)

Donnerstag, 10. Februar 2011

Rückblick: Las Vegas

Am Morgen des 3. Januars verließen wir Los Angeles in Richtung Las Vegas. Die gut 3-stündige Fahrt erwies sich als äußerst langweilig. Um uns herum war karge steinige Landschaft. Manchmal, wie aus dem Nichts erreichten wir überraschend große Städte, bei denen wir uns immer wieder fragen mussten: wer wohnt hier freiwillig?


Unmittelbar an der Staatsgrenze von Kalifornien zu Nevada befanden sich die ersten Kasinos. Eine künstliche Stadt, die irgendwie eine Mischung aus riesiger Raststätte und Freizeitpark inklusiver Achterbahn war. Die komplette Stadt war aber aufgrund des sonntäglichen Rückreiseverkehrs von Las Vegas nach Los Angeles total überlaufen, so dass wir schnell wieder unsere Ruhe auf dem Highway suchten. Von der Staatsgrenze bis nach Las Vegas war auf der Gegenspur ein durchgängiger Stau.


Am frühen Nachmittag erreichten wir dann Las Vegas. Unser Hotel lag direkt am Strip, so dass wir auf dem Weg dorhin gleichzeitig eine kleine Seightseeing-Tour machen durfen.


Im Hotel angekommen, machten wir uns sogleich zu Fuss auf den Weg, die Stadt zu erkunden. Ich war sauf Anhieb von Las Vegas total beeindruckt (nach Los Angeles konnte es allerdings auch nur besser werden). Leben könnte ich hier zwar nicht, aber der komplette Strip zieht einen irgendwie sofort in seinen Bann wie kein zweiter Ort auf dieser Welt. Alles wirkt nicht real, mal ein bischen wie ein Freizeitpark, dann wieder wie eine Touristenhochburg irgendwo am Ballermann. Insgesamt aber faszinierend schön und es existiert kein Meter, auf dem man nicht von neuen Eindrücken überflutet wird.  
Weil es draußen tierisch kalt war (unter 0°C) und leicht schneite, nahmen wir am ersten Abend meistens die Route durch die Hotels. Man kann nämlich nahezu von jedem Hotel ins benachbarte laufen. Der Weg führt natürlich mitten durch die Kasinos und die jeweiligen hoteleigenen Shopping-Malls. Während die Kasinos alle wirklich austauschbar sind, sind die Shopping-Malls einzigartig und machen ebenfalls einen Teil der Faszination Las Vegas' aus - auch wenn man wie wir überhaupt nichts einkauft.


Die Mall des Ceasars Palace ist dem alten Rom nachempfunden: Man läuft auf Kopfsteinpflaster, hat einen künstlich blauen Himmel überm Kopf und kann am Nachbau des Tivoli-Brunnnens Pasta und Pizza essen (sogar richtig lecker).


Man sollte das Ganze halt nicht so ernst nehmen und mit dem Orignalschauplatz vergleichen und sich fragen wieso man auf der Welt ein zweites Rom braucht, oder ein weiteres Venedig, in dem Gondolieri Arien singend durch knietiefes Wasser schippern, oder warum man einen Crêpes unterhalb des Eiffel-Turms ausgerechnet in Las Vegas essen sollte, wenn echte französische Crêpes in Paris viel besser schmecken, oder... oder... oder....



Bleibt man aber bei der Wahrheit, dass man sich nämlich gerade in der "Fressmeile" eines Einkaufszentrum befindet, dann muss man schon annerkennend eingestehen, dass die Innenarchitektur eine durchaus angenehme Atmosphäre entstehen lässt und die deutschen Einkaufszentren, die alle dem gleichen Stil folgend mit Granit-Fussboden, goldenen oder silbernen Geländern, Glasaufzügen, Brunnen und Dekopalmen auftrumpfen wollen, im Vergleich eintönig und verwechselbar erscheinen.


Ebenfalls richtig gut inszeniert sind die "Shows", die manche Hotel den Passanten von der Straße aus bieten. Das Bellagio lässt im 15-Minuten-Turnus weiß beleuchtete Wasserfontänen untermalt von dezenter klassischer Musik in den nächlichen Himmel emporsteigen. Unser Hotel veranstaltet einen Vulkanausbruch, indem Wasserfontänen rot und orange beleuchtet werden. Das Nachbarhotel Treasure Island führt eine Piranten-Tanz-Show auf, bei der ein Piratenschiff versenkt wird.



Die 1,5 Tage, die wir in Las Vegas verbrachten, waren eigentlich zu kurz, um die Stadt komplett zu erleben. Da wir in der wenigen Zeit möglichst viel sehen wollten, sind wir die 1,5 Tage komplett durchgängig herumgelaufen. Es wäre bestimmt auch schön gewesen, eine der vielen Shows zu besuchen, sich im Wellnessbereich zu entspannen oder sich mit dem Auto auf Erkundungstour durch die anderen Stadtteile dieser flächenmäßig riesigen Stadt zu begeben.

Montag, 7. Februar 2011

Rückblick: Los Angeles

Eines vorweg: Los Angeles ist nicht schön, auch wenn die Bilder hier vielleicht etwas anderes vermitteln. Man fotografiert halt keine hässlichen Orte und derer gibt es ausreichend in L.A..

Am Morgen des 31.12. machten wir uns zunächst auf zu den Warner Brother Studios, die im Gegensatz zu den Universal Studios als "Geheimtip für Kinogänger und Serienjunkies" gelten. Im Gegensatz zu den Universal Studios, die viel eher ein Freizeitpark zum Thema Film und Fernsehen sein sollen, ist die Warner Brother Tour bodenständiger und "näher dran" am Produkt. Man führt die Besucher an die Sets der aktuellen Produktionen, natürlich nicht, wenn gerade gedreht wird. Angekommen bei Warner, durften wir uns im Visitor Center in eine kurze Schlange einreihen, um dann festzustellen, dass die Länge der Warteschlange nichs über die Wartezeit aussagt. Nur 3 Leute waren vor uns, wir durften aber geschlagene 30 min warten, bis wir endlich an der Reihe waren. Die professionell freundliche Dame teilte uns mit, dass heute gegen 14:30 zwei Plätze in einer Tour für uns frei seien. Soweit so gut. Wir zahlten die 96 Dollar (45 p.P. plus Steuer) und mussten nun einen Zeitvertreib finden. Aus diversen Filmen (u.a. Transformers und 3 Engel für Charlie) wusste ich, dass es eine Sternwarte gibt, von der man einen traumhafen Blick auf Los Angeles hat. Unser Reiseführer erwies sich als überaus hilfreich und empfahl uns das gesuchte Griffith Obstervatory als ein der 10 Top-Sehenswürdigkeiten.


Oben auf dem Hollywood-Hügel angekommen, genossen wir die Aussicht auf L.A. und in entgegengesetzter Richtung auf die Hollywood-Buchstaben (unteres Bild in der Mitte)


Wir sollten diesen Buchstaben aber im Verlaufe unseres Aufenthaltes noch viel näher kommen... dazu jedoch an anderer Stelle mehr.
Weil wir uns vor der Rush-Hour fürchteten, machten wir uns frühzeitig wieder auf in Richtung Studiogelände. Auf der Fahrt dorthin, lief uns dann noch Spiderman über den Weg. Er wirke ein bisschen gelangweilt. Offenbar gab es für seinen Geschmack zu wenig Hochhäuer in Hollywood. Selbst das freundliche Hubkonzert sämtlicher (wirklich sämtlicher) umherfahrenden Autos konnte ihn nicht aufmuntern. Mit gesenktem Kopf marschierte er weiter.


Mit genügend Zeitpuffer am Studio angekommen, durften wir auf den Beginn unserer Tour warten. Als es dann losging, wurde uns zum Auftakt wurde ein 10 minütiger Einführungsfilm gezeigt. Eigentlich war es viel mehr eie schnelle Aneinanderreihung bekannter Sequenzen aus Filmen, die alle von Warner Bros. produziert wurden. (Matrix, Harry Potter, und den Rest hab ich schon wieder vergessen, war aber Einiges...)


Danach wurden wir mit kleinen offenen Bussen übers Studiogelände gefahren. Durchführen Kulissen einer typischen Kleinstadt. Unsere Führerin erzählte permanent irgendwelche Geschichten über Dreharbeiten, die hier stattgefunden haben, u.a. dass das Haus eines Doktors aus Emergency Room direkt neben dem eines anderen Doktors aus Emergency Room steht, obwohl sich die Ärzte in der Serie nicht ausstehen können und sie dort auch keine Nachbarn waren. Man musste bei den Dreharbeiten immer nur darauf achten, dass das jeweilige Nachbarhaus nicht im Bild zu sehen war. Ich habe leider keine einzige Folge Emergency Room gesehen. Später führte sie uns noch ans Set von "The Mentalist", "Two and a half Men" und zum Café aus "Friends", das nachdem die Serie beendet war, woanders auf dem Studiogelände als "Andenken" an die Serie aufgestellt wurde. Nachdem uns die Führerin die komplette Tour über darauf heiß gemacht hat, "durften" wir zum Abschluss sogar noch ins Warner Brothers Museeum. Yipiiieh! Uns wurde drei Mal gesagt, dass wir auf keinen Fall fotografieren dürfen und nichts anfassen dürfen, und am Eingang wurden wir von Security empfangen, die uns nochmal das gleiche erzählte: Keine Fotos, nichts anfassen!
Ich hab mich die ganze Zeit gefragt, was denn da so besonders drin ist, dass sie solch ein Tohuwabohu drum machen. Vielleicht war ja dort das Set der Mondlandung aufgebaut?!
Denkste... das Museum war echt ein schlecher Witz: ein paar Kostüme aus Harry Potter Filmen, das Outfit von Mr. Smith aus Matrix, Batman's Umhang und ein paar kleine Modelle von kuriosen Fortbewegungsmitteln aus diversen Filmen. Amerikaner schaffen es (wahscheinlich mangels echter Historie) aus allem und jedem ein Museum zu machen. Und wenn man dann auch noch Security in den Eingang stellt und Verbote aufstellt, glauben sogar einge Besucher tatsächlich dran, dass hier etwas weltbewegendes ausgestellt ist.


(diese beiden Fotos sind NICHT im Museeum entstanden sondern in der "Fahrzeuggarage". Im Museeum war ja fotografieren strengstens verboten)



Am Abend machten wir uns zunächst auf die Suche nach einem leckeren Restaurant in Downtown, mussten nebenbei feststellen, dass die Amerikaner zu Silvester gerne Basketball gucken, weil als Großveranstaltung gerade in der Arena ein Basketball-Spiel lief und drumerum viele bunte Lichter funkelten.


Nachdem wir dann lecker mexikanisch zu Abend gegessen haben, machten wir uns auf den Weg, um das Feuerwerk bewundern zu können. Da der Bereich ums Griffith Obervatorium nachts geschlossen hat, suchten wir auf dem Navi die entferntest- und damit auch höchstgelegene Straße in den Hügeln Hollywoods und fuhren los. Die Straßen dort sind wirklich eng und verschlungen. Teilweise kommt man zwischen den kleinen Häuschen kaum durch ohne anzuecken. Leider hat man aufrund der zwar niedrigen aber dichten Bebauung von der Straße aus keine Aussicht auf L.A.
Erst als wir relativ hoch waren, lichtete sich die Bebauung und plötzlich erhob sich ein riesiges dunkles H aus dem nächtlichen Himmel. Wenige Momente später konnten wir den kompletten Schriftzug lesen. Wir befanden uns nun direkt unterhalb des Hollywood Schriftzuges. Alles um uns herum war duster, keine Menschenseele weit und breit und alles war sehr unheimlich. Hier wollten wir dann doch nicht unser Silvester verbringen. Auf dem Weg runter entdeckten wir dann tatsächlich noch einen echten Ausichtspunkt. Die Hollywood-Buchstaben weniger groß im Rücken, parkten wir an der Straße überblickten den Aussichtsplatz, an dem es sich schon ein paar Jungendliche gemütlich gemacht haben und hatten fast komplett L.A. im Blickfeld. Nun warteten wir auf Mitternacht...
Nur wenige Augenblicke später näherten sich dem Aussichtspunkt von beiden Seiten Fahrzeuge und machten kurz bevor sie uns erreichten das Blaulicht an. Die Polizisten stiegen aus, gingen auf die Jugendlichen zu, führten sie an ihr Auto und untersuchten jeden in der Gruppe, so wie man es aus Hollywood-Filmen kennt. (achja, wir befanden uns ja auch in Hollywood). Einer der Polizisten kam währenddessen auf uns zu und meinte, wir sollten uns doch lieber für die nächsten Minuten aus dem Staub machen, weil es vielleicht gefährlich für uns werden könnte...
Also sind wir dann noch eine halbe Stunde umher gefahren, um uns kurz vor Zwölf wieder am Aussichtsplatz einzufinden: keine Jugendlichen mehr da, keine Polizei mehr da, nur ein paar andere Leute, die offensichtlich zu Fuss von Parties aus der Nachbarschaft herbeigekommen sind. Wir mischten uns unters Volk und blickten um 12 erwartungsvoll auf Los Angeles. Es geschah relativ wenig. Hier und da erkannte man einige "Hotspots", an denen Feuerwerkskörper abgefeuert wurden. Der Rest der Stadt war allerhöchstens von Straßenlaternen erhellt. Wie eine Recherche im Nachhinein ergab, gibt es recht strenge Regularien für Privatpersonen, was das Abfeuern von Feuerwerk betrifft. Kalifornien gehört zwar zu den weniger strengen Staaten, jedoch reicht das wohl auch schon aus, damit Privatpersonen kein Feuewerk abfeuern.
Um 5 nach 12 führen wir zurück ins Hostel und gingen schlafen.

Am nächsten Morgen machten wir unseren Neujahrsspaziergang auf dem Walk of Fame. Vom ersten Abend kannten wir ja schon einen heruntergekommenen Bereich des Hollywood Boulevards. Der hübsche Bereich war jedoch nur 2 Blocks davon entfernt und war selbst auch nur exakt einen Block lang. In diesem Bereich befinden sich die bekannten Kinos, unter anderen das Kodak Theater, in dem jedes Jahr die Oscar-Verleihungen stattfinden.




Der Eingangsbereich des Kodak Theaters, dort wo dan der rote Teppich ausgerollt wird, ist eine kleine noble Shopping-Mall. Die Säulen sind beleuchtet und mit Jahreszahlen versehen. Wenn das Jahr in der Vergangenheit lag, war davor ein metallerner Schriftzug mit desjenigen Films angebracht, der in besagtem Jahr den Oscar gewonnen hat.


Liegt das Jahr in der Zukunft, war davor natürlich kein Schriftzug.


Nachdem wir eine Stunde Hollywood-Atmosphäre geschuppert hatten, machten wir uns auf den Weg durch Beverly Hills und Bel Air zum Santa Monica Pier. Dort haben wir im übrigen unseren ersten und einzigen Hollywood Star gesehen, den ich nicht mal mit Namen kenne. Es war dieser glatzköpfige ältere Schauspieler aus der Serie "Lost". Er lief dort allerdings als Niki Lauda verkleidet herum und versteckte seine Glatze unter einer roten Kappe.
Der Pier, der gleichzeitig das Ende der Route 66 markiert, war wirklich schön. Es handelt sich um einen riesigen Holzpier, der eine halbe Meile ins Meer ragt. Bekannt ist er vor allem für seine Ganzjahreskirmes und sein nachts hell erleuchtetes Riesenrad.




Vom Pier sind wir dann noch herab auf den Strand gegangen und dort ein wenig herumspaziert. Hier hatten wir endlich die typische California-Atmosphäre, die wir aus Filmen und Serien kannten. Hübsche Menschen fuhren mit Inlinern oder auf Fahrrädern, hatten dabei Headsets im Ohr und telefonierten und zogen nebenbei ihren Hund hinterher.



Nach einem Spaziergang durch die Fussgängerzone Santa Monicas, die ebenfalls richtig hübsch war, gingen wir zum Abschluss des Tages ins Kino ("The Tourist").
Am nächsten Morgen stand dann die Fahrt nach Las Vegas an...

Donnerstag, 3. Februar 2011

Rückblick: Etappe 2

Am nächsten Tag ging es dann weiter gen Süden. Unser Zwischenziel zur Übernachtung auf dem Weg nach Los Angeles war Morro Bay. Auf dem Weg dorthin stand aber noch der sog. 17 Miles Drive an, ein kostenpflichtiger Rundweg durch die Küstenlandschaft. So richtig wussten wir nicht, was uns erwartet, allerdings empfahl unser Reiseführer diesen Weg als absolut sehenswert. Also "opferten" wir kurzerhand 7 Dollar und führen hinein ins Ungewisse. Auf den ersten Metern bemerkten wir, dass dieser Küstenbereich etwas besonderes sein muss: um uns herum im lichten Wald (möglicherweise Pinien) waren weitläufige, nicht eingezäunte Anwesen mit großen flachen Villen (schätzungsweise 400qm Grundfläche im Erdgeschoss plus niedrige Walmdachkonstruktion) zu sehen. Irgendwann erreichten wir einen Golfplatz. Der 17 Miles Drive war nicht die einzige Straße durch dieses Küstengebiet, allerdings war er durch eine extra Fahrbanmarkierung von den anderen Wegen zu unterscheiden. Das Gelände fiel terrassenartig seicht zum Meer hin ab, fast überall hatte man einen traumhaften Blick auf den Pazifik, entweder hinweg über die Dächer der tiefer gelegenen Häuser oder über grünen sauber geschnittenen Rasen. Am Meer angekommen, kam uns dann ein Kleinbus entgegen mit der Aufschrift "Pebble Beach Resort" und hatte das Gefühl, dass ich das irgendwo schon mal gehört habe, dachte aber im ersten Moment an eine bekannte Ferienanlage für reiche Leute. Ein paar Augenblicke später machte es Klick in meinem Kopf und ich wusste wo wir uns gerade befanden. Pebble Beach kannte ich aus dem Sportteil der Nachrichten und von Spielgel Online. In fast jeder Berichterstattung zu Pebble Beach wurde erwähnt, dass es sich um den schönsten Golfplatz der Welt handelt. Und ich muss sagen: Ja, passt!


Im Prinzip befanden wir uns schon seit einer viertel Stunde inmitten des riesien Golfareals, dessen einzelnen "Löcher" abgetrennt wurden von den offenen Privatgrundstücken mit besagten Villen oder eben durch die kleinen Wälder. Selbst der komplette Küstenstreifen war von war vom Grün des Golfplatzes übersäht (im wahrsten Sinne des Wortes) und unser 17 Miles Drive zog sich mitten hindurch.


Zwischenzeitlich fiel mir dann noch ein, dass ich Pebble Beach auch aus einem anderen Zusammenhang kannte. Alljährlich findet am 18. Loch der sog. Pebble Beach Concours d'Elegance statt, ein Schönheitswettbewerb für Oldtimer, zu dem Sammler aus der ganzen Welt ihre wertvollen Klassiker präsentieren und von einer Jury nach diversen Kriterien beurteilen lassen. Ein Sieg beim Pebble Beach Concours d'Elegance ist unter Autosammlern die Trophäe schlechthin. In den vergangenen Jahren haben die Autohersteller diese Veranstaltung auch gerne genutzt, um neue Luxusfahrzeuge oder Sportwagen den potentiellen Kunden vorzustellen. So wurden lange vor ihrer Markteinführung der Bugatti Veyron, sowie der Alfa Romeo 8C im Rahmen des Concours d'Elegance ausgestellt.



Das benachtbarte Städtchen Carmel war weniger mondän, aber nicht minder schön. Natürlich war die Hauptstraße geprägt von Shops internationaler Modedesigner, allerdings keineswegs protzig und irgendwie sogar ein bisschen niedlich. Die aneinandergereihten Holzhäuser erinnerten sogar ein bisschen an einen dieser noblen Alpenskiorte.
Den Rest des Tages verbrachten wir auf dem Highway 1 entlang der Steilküste. Im Vergleich zur fruchtigen nördlicheren Steilküste, die wir von der ersten Etappe kannten, war die Landschaft hier relativ karg und geprägt von beige-farbenen Sandstein. Bei Dunkelheit erreichten wir Morro Bay, ein kleines Fischerdörfchen und gleichzeitig ein Ferienort.
Am kommenden Tag entfernten wir uns vorübergehend von der Küste und fuhren eine Abkürzung durch das Hinterland, vorbei an typischen Ranches mir typischen Koppeln, die durch typische Holzzäune abgesteckt waren und erreichten schließlich von hoch oben aus den Bergen kommend Santa Barbara.


Santa Barbara war mir ein Begriff aus meiner Kindheit, weil ich während meiner Hausaufgaben immer eine Soap namens "California Clan" geguckt habe, in der die reichen und schönen Einwohner Santa Barbaras gegenseitig Intrigen geschmiedet haben, unter mysteriösen Umständen verschwanden, unter noch mysteriöseren Umständen in Gestalt eines anderen Schauspielers wieder auftauchten und am Ende jeder Episode irgendwas Spannendes passierte. Der Origninaltitel der Soap lautete "Santa Barbara", doch bis auf in jeder Folge identischen, zweisekündigen Standbildern von Sehenswürdigkeiten, die zwischen den einzelnen im Studio entstandenen Szenen eingespielt wurden, bekam man von Santa Barbara nichts zu sehen.  
Wir haben Santa Barabara als einen schönen Ferienort kennen gelernt. Alles wirkte relativ spanisch. Der Baustil erinnerte ein wenig an Städte auf den kanarischen Inseln (nicht diejenigen mit Hotelhochburgen), überall Palmen, nette Boutiquen und Straßencafés. 


Nachdem wir den Nachmittag in Santa Barbara verbracht haben, ging es weiter über Malibu (weder David Hasselhoff in Badehose noch Pamela Anderson liefen uns dort über den Weg) nach Hollywood zu unserem kleinen Hostel, das unsere Heimat für die nächsten 3 Nächte sein sollte. Auf dem Weg vom Highway zum Hostel ahnten wir schon Schreckliches. Der Weg zog sich endlos vorbei an Reifenhändlern, Fastfood-Restaurants, Waschsalons, undefinierbaren Lagerhallen, Tankstellen und Supermärkten. Irgendwie sah ein Block aus wie der andere. Unser Hostel lag schließlich zwischen einer Tankstelle und einem privaten Rettungsdienst, zur Straße hin gerade mal 10m breit und total unscheinbar. Von innen war es jedoch tatsächlich richtig schön: http://www.stayonbeverly.com/virtual.html zum Abendessen führen wir noch schnell zum Hollywood Boulevard in ein altes Restaurant, in dem schon Charlie Chaplin gegessen haben soll: Musso & Frank. Da es sowohl von unserem Herbergsvater als auch von unserem Reiseführer empfohlen wurde, dachten wir, dass es bistimmt nett sein würde. Man kann sich täuschen. Mein "Turkey Sandwich" war eine Scheibe Graubrot mit mehreren Lagen Truthahnbrustscheiben zugeklatscht und einer Art Tomatensoße übergossen - das Ganze für ca. 15 Dollar. Hinzu kam, dass sich der Kellner beim Präsentieren der Rechnung schon mal vorab selbst sein Trinkgeld eingetragen hat - fast 20% des Rechnungspreises (zwischen 10% und 15% sind üblich).
Der Laden ist definitiv nicht weiterzuempfehlen, auch wenn die klassische Atmosphäre mit schulterhohen Trennwänden, die die einzelnen Tische eher zu Abteilen werden lassen, wirklich nett war. Auch der Hollywood Boulevard machte an dieser Stelle eher einen dreckigen, heruntergekommen Eindruck. Wir fühlten uns hier zum erstem Mal auf unserer Reise nicht sicher.

Montag, 24. Januar 2011

Rückblick: Etappe 1

So, nun bin ich endlich dazu gekommen, die geknipsten Fotos aufzubereiten, und werde nun mit unserer ersten Etappe beginnen:

Am Vormittag des 25.12. sind wir mit ganz viel Weihnachtsstimmung im Herzen und noch mehr Weihnachtsmusik im Gepäck in Portland aufgebrochen zu unserer großen Reise: Erstes Etappenziel nach 6h Fahrt war "Eureka", eine Kleinstadt an der Grenze zwischen Oregon und Kalifornien, direkt am Pazifik. Die Region um Eureka herum ist weltbekannt für ihre Mammutbäume, die sog. Redwoods. Am Morgen des 26. sind wir deswegen auch extra früh aufgestanden und haben einen Abstecher über die Avenue of the Giants gemacht, die mitten durch die Wälder führt.


Auf einer schmalen Straße schlängelt sich der Weg vorbei an endlos hohen Bäumen. Überall riecht es nach nassem Holz und dicke Tropfen fallen herab vom Regen, der sich in den Baumkronen gesammelt hat. Weit und breit ist keine Menschenseele zu sehen. Hören kann man nur das Rauschen eines Fluss, der nicht weit entfernt der Straße durch die Landschaft fließt.


Amerika ist das Land der "Drive-Thru"s. Neben den auch bei uns bekannten McDonald's und Burger King Drive-Thrus gibt es in Amerika Apotheken-, Starbucks- und Bankomat-Drive-Thrus. Und neben der Avenue of the Giants befindet sich der weltweit einzige Drive Thru Tree ;-)


Zwei Stunden später führte uns der Weg über den Highway No. 1 zurück an die Küste. Zurecht gilt die Straße als eine der schönsten Straßen der Welt: Der Highway verläuft entlang der ins Meer abfallenden Berge über teilweise nur wenige Meter überm Meeresniveau gelegene Weidelandschaften, dann wieder 100 Meter oberhalb des Meerespiegels über Serpentienen mitten durchs Küstengebirge.


Das Naturschauspiel der Gischt, die entlang der Küste aufsteigt und sich im winterlich feuchten Klima zu Nebelschwaden verwandelt, war ein sehr beeindruckender Anblick, den wir noch den kompletten Tag über genießen durften. Unsere Etappe führte uns u.a. durch Mendocino, einem kleinen Künstlerdorf, das vor allem durch einen Schlager von Michael Holm in Deutschland bekannt ist. Wenig später erreichten wir den Gualala Point, einen öffentlich zugänglichen Strand an dem Seehunde leben. Es wird auf einem Hinweisschild nur darum gebeten, die Seehunde nicht in ihrem Lebensraum zu stören und ihnen nicht zu nahe zu kommen. Glücklicherweise hält sich jeder daran.


Wenige Meilen weiter südlich erreicht man Bodega Bay, ein kleines Fischerdörfchen, das jedoch nicht für seine Fische bekannt ist, sondern vielmehr für seine Vögel. Genauer gesagt für "Die Vögel". Alfred Hitchcock drehte nämlich genau hier 1963 seinen berühmten Film und vieles scheint sich seit 1963 in Bodega Bay nicht verändert zu haben, denn man erkennt noch immer Gebäude und Plätze aus dem Film wieder... bloß die Vogelpopulation hat sich in den letzten 47 Jahren stark rückläufig entwickelt ;-)
Von Bodega Bay ging es dann direkt zu unserem ersten großen Ziel unserer Rundreise: San Francisco.
Nähert man sich San Francisco von Norden, kommt man zu allererst in den besonderen Genuss, die Golden Gate Bridge zu befahren. Stilvoller lässt sich ein Aufenthalt in dieser Stadt nicht beginnen :-)

(Fortsetzung folgt...) 

Sonntag, 23. Januar 2011

Donnerstag, 20. Januar 2011

Heute morgen im Radio

Auf dem Weg zur Arbeit habe ich heute morgen ein kleines Quiz im Radio mit anhören dürfen.
Eine der Fragen an die beiden Kandidaten war:

Welche Stadt war erster Austragungsort der olympischen Spiele außerhalb der USA und Europa?
Kandidat 1: Paris
Kandidat 2: Athen
Moderator: Ich wiederhole die Frage: Welche Stadt war erster Austragungsort der olympischen Spiele außerhalb der USA und Europa?
Kandidat 1: Rom
Moderator: Rom liegt in Europa
Kandidat 1: Ich dachte, Rom liegt in Italien. (und dann bemerkt er seinen Fehler) Ach ja, Europa ist ja ein Kontinent und kein Land.
Kandidat 2 (der nun Zeit genug hatte zu googlen): Melbourne.
Moderator: Korrekt!

Mittwoch, 19. Januar 2011

Bewegte Bilder

Kleine Randnotiz:
Ich veröffentliche ja hier in diesem Blog viele Landschafts-Bilder, damit Ihr einen ungefähren Eindruck bekommt, wie Portland und Umgebung so ausschauen. Leider können solche Momentaufnahmen nicht die komplette Atmosphäre wiedergeben. Vor einigen Tagen habe ich deswegen mal versucht herauszubekommen, ob es bekannte Filme gibt, die in Portland spielen:

  • Die Vapir-Saga "Twilight" wurde rund um Portland gedreht
  • "The Shining" mit Jack Nicholson spielt am Mount Hood, den man von Portland aus sehen kann
  • "Nummer 5 lebt" wurde gedreht in Portland und Astoria, an der Mündung des Columbia Rivers in den Pazifik (in meinem Beitrag zur Pazifik-Tour ist ein Foto der großen Brücke in Astoria zu sehen. Von dieser Brück fällt Nummer 5 in Teil 1 und löst dann seinen Fallschirm aus)
  • "The Ring" spielt an der Columbia River Gorge
  • einige Szenen von "Password: Swordfish" spielen in Oregon, ich weiß nur leider nicht welche
  • "Bandits" mit Bruce Willis, Cate Blanchett und Billy Bob Thornton spielt in Beaverton, der Nachbarstadt Portlands
  • "Men of Honor" mit Robert de Niro spielt teilweise in Portland
  • "Free Willy" wurde in Astoria gedreht
  • "Der Kindergarten Cop" mit Governor Schwarzenegger wurde ebenfalls in Astoria gedreht
  • "Die Goonies" ein Kinder-Abenteuerfilm wurde in Astoria und Cannon Beach gedreht (Das Strandfoto mit dem Felsen im Meer ist während meiner Pazifik-Tour in Cannon Beach entstanden)
Falls Ihr also zufälligerweise über einen dieser Filme stolpern solltet, könnt Ihr ja mal reinschauen.


Gruß in die Heimat,
Sebastian

Montag, 17. Januar 2011

Amerikanischer Abend

Nachdem ich das vergangene Wochenende damit verbracht habe, Fotos von unserer Reise zu bearbeiten und zu sortieren (mittlerweile bin ich bei der Hälfte aller Bilder angelangt), war ich gestern Abend bei meinem Teamleiter zu einem "Amerikanischen Abend" eingeladen. Er und noch ein Kollege wollten mir ein typisches amerikanisches Dinner servieren und anschließend einen typischen amerikanischen Film zeigen.
Es gab Lachs, Steak, gebackene Kartoffel und diverse Beilagen wie gemischten Salat mit Weintrauben, Knoblauchbrot und Maiskolben. Zum Nachtisch gab es eine Art Schaum-Creme mit schwarzen Keks-Krümeln. Alles hat phantastisch geschmeckt. Insgesamt muss ich sagen, dass sich meine Ernährungssituation deutlich gebessert hat. Nicht zuletzt, dank meines Cousins, der seine Kontakte genutzt hat und mir einen tollen Supermarkt-Tipp gegeben hat, wo ich frische Zutaten besorgen kann. Danke! :-)
Aber nun zurück zum gestrigen Abend. Nachdem wir gegessen hatten, sind wir in den Kinoraum meines Gestgebers gegangen. Ja, richtig gehört: Kinoraum. Im Keller seines Hauses hat mein Teamleiter ein ca. 30m² großes Zimmer als Kino umfunktioniert. Als Bildfläche nutzt er einen 80 Zoll (ca. 1,70 m) Fernseher (Rückprojektionstechnik in HD-Auflösung). Nicht, dass sein Wohnzimmerfernseher mit 55 Zoll zu klein gewesen wäre, aber echtes Kinoerlebnis kommt seiner Meinung nach erst ab 70 Zoll auf.
Als "typisch amerikanischen Film" hatte er "Natural Born Killers" auserkohren. Für diejenigen, denen es nichts sagt: es handelt sich um einen sehr skurilen und schrillen Film, der mit diversen Genres spielt (abwechselnd S/W-Film, Dokumentation, TV-Shows, Horror-, Liebesfilm und Roadmovie) und von einem Serienkiller-Paar handelt.
Alles in allem war der Abend super und ich möchte einen neuen Fernseher haben;-)
Außerdem erweitert sich das Lastenheft für eine zukünftige Wohnung im Raum Stuttgart von 3,5 Zimmern mit 90 m² auf 4,5 Zimmer mit 120 m²...