Heute bin ich von meinem Betreuer darauf angesprochen worden, dass es üblich ist, von Montag bis Donnerstag Stoffhosen zu tragen (vom Casual Friday hatte ich natürlich schon vorher gehört, allerdings hab ich nicht damit gerechnet, dass es tatsächlich so gelebt wird). Nunja, ich hatte wie gewöhnlich eine Jeans an. Mein Betreuer versicherte mir, dass es ihn nicht stören würde, aber dass es andere gibt, die darauf achten...
Da ich aus Deutschland aufgrund der Gewichtsbeschränkung fürs Gepäck gezwungen war, Hosen einzusparen (weil unverzichtbare Dinge wie zwei Notebooks, eine Spiegelreflexkamera und ein iPad vorgingen), musste ich kurzerhand meine Shoppingtour auf sofort vorverlegen. Und ich weiß nicht wie es Euch geht, aber ich find alleine Hosen einzukaufen blöd.
Egal, nach der Arbeit ging es also ins Lloyd Center (das mit der Eisbahn im Erdgeschoss) zu Macy's. Macy's ist in etwa zu vergleichen mit Galeria Kaufhof bzw. Karstadt und die hatten heute sogar praktischerweise einen "One Day Sale", bei dem sämtliche Hosen um 40% reduziert waren. Hab trotzdem erst mal nur eine gekauft und einen passenden Gürtel gleich dazu - beides zusammen für umgerechnet 50 Euro. Wenn sich der Kauf morgen (Mi) und übermorgen (Do) bewährt, dann werde ich am Wochenende Nachschub besorgen, in der Hoffnung, dass die Amis es mit dem Wort "One Day Sale" nicht so genau nehmen...
Als ich heute so durch die Mall ging und anschließend im Supermarkt war und permanent von Weihnachtsmusik berieselt wurde und kein Apple-Store als Beatles-Oase (s. Artiklel "Seightseeing & Shopping") in Sicht war, habe ich beschlossen, eine Weihnachtslied-Hitparade zu erstellen. Jedesmal wenn ein bestimmtes Weihnachtslied ertönt, mache ich auf meinem Handy auf meiner Strichlisten-App einen Strich hinter dem entsprechenden Lied.
Der Sieger wird dann feierlich um Mitternacht am Heiligen Abend enthüllt. Bis jetzt führt Jingle Bells vor Winter Wonderland, allerdings sind das auch bislang die einzigen Einträge.
Mittwoch, 8. Dezember 2010
Dienstag, 7. Dezember 2010
Best buy
Heute ist nichts Spannendes geschehen. Nach der Arbeit war ich bei best buy, dem angeblichen Mediamarkt-Pendant. Ist aber eher wie ein Promarkt: relativ magere Auswahl.
Seltsam, wo kaufen die Amerikaner bloß ihre CDs und DVDs? Ich werde der Sache weiter auf den Grund gehen und berichten...
Jetzt fallen mir die Augen zu. Es ist 20:45. Offenbar hab ich den Jetlag noch nicht überstanden. Einzig praktisch an der Sache ist bloß, dass mir das Ganze morgens beim Aufstehen enorm in die Karten spielt. Zum ersten Mal in meinem Leben werd ich um 6:00 von alleine wach und fühl mich fitt :-)
Gute Nacht!
Seltsam, wo kaufen die Amerikaner bloß ihre CDs und DVDs? Ich werde der Sache weiter auf den Grund gehen und berichten...
Jetzt fallen mir die Augen zu. Es ist 20:45. Offenbar hab ich den Jetlag noch nicht überstanden. Einzig praktisch an der Sache ist bloß, dass mir das Ganze morgens beim Aufstehen enorm in die Karten spielt. Zum ersten Mal in meinem Leben werd ich um 6:00 von alleine wach und fühl mich fitt :-)
Gute Nacht!
Montag, 6. Dezember 2010
Alles Gute zum Nikolaus
Tja, das hab ich neulich in der Nachbarschaft entdeckt und wollte es Euch nicht vorenthalten. Meine Vermutung ist ja, dass hier der Nikolaus lebt. In den "Schlitten" vorm Haus passen auch mit Sicherheit auch Geschenke für sämtliche Kinder auf diesem Planeten.
Ach und für all die, die den Nikolaus noch nie gesegen haben, habe ich ihn gestern auf meiner Tour mal fotografiert:
In diesem Sinne, wünsche ich Euch allen einen besonders schönen Nikolaus-Tag!
Ocean Spray
Wie im vorangegangenen Artikel versprochen kommen hier die Fotos von heute.
Zuerst noch einmal ein Foto von meinem zukünfitgen Zuhause - merkt man etwa, dass ich mich sehr drauf freue? ;-)
Zuerst noch einmal ein Foto von meinem zukünfitgen Zuhause - merkt man etwa, dass ich mich sehr drauf freue? ;-)
Ich werde so ziemlich in der Mitte der hier zu sehenden Fensterfront wohnen.
Nach 1h Fahrt in Richtung Westen war ich in Cannon Beach. Das ist ein kleiner Ort, mit vielen Bungalows in unmittelbarer Nähe zum Strand. (Übringens Tsunami-Risikogebiet, mit Lautsprechern überall im Stadtgebiet)
Habe zum ersten Mal den Pazifik gesehen: eigentlich ein Ozean, wie jeder andere auch. Allerdings waren die Lichtverhältnisse schon ziemlich beeindruckend. Das warme Orange der Wintersonne am Himmel in Kombination mit ihren gleißenden Spiegelungen im Wasser. Ich hab es leider nicht hinbekommen, dass meine Kamera die Atmosphäre auch nur annähernd einfangen könnte
Danach war ich in Seaside, von wo auf ich den vorangehenden Artikel geschrieben habe. Seaside scheint ein Ferienort zu sein mit einigen Hotels am Strand.
Und weil ich nicht gerne den gleichen Weg zurück fahre, den ich gekommen bin, habe ich für den Rückweg die Nordroute entlang der Mündung des Columbia Rivers gewählt.
210 Meilen (~330km) an einem Tag. Danach ging's erst einmal zur Tankstelle: Volltanken für 31 Dollar (~22 Euro)
:-)
Seaside
Bin grad am Meer und genieße zum ersten Mal in meinem Leben die Pazifik-Luft. Mit der wärmenden Dezembersonne im Gesicht und einen Starbucks-Kaffe neben mir lausche ich den Wellen und Weihnachtsmelodien in der Ferne (leider ist kein Apple-Store in Sicht... I'll follow the Sun oder zumindest Yellow Submarine würden zum derzeitigen Ausblick besser passen als Jingle Bells)
Fotos folgen nachher sobald ich im Hotel angekommen bin. Dazu geht's nun aber erst einmal 1,5h durch die Berge.
Fotos folgen nachher sobald ich im Hotel angekommen bin. Dazu geht's nun aber erst einmal 1,5h durch die Berge.
Sonntag, 5. Dezember 2010
Ernährung
Mit dem Essen hier komme ich noch nicht klar. Hatte im Vorfeld befürchtet, dass mich ausschließlich von ungesundem Zeug ernähren werde und innerhalb weniger Monate 10 kg zunehmen werde. Bislang schaut's jedoch nicht so aus. Weder das Fastfood in den Einkaufszentren noch die Süßigkeiten in den Regalen der Supermärkte lacht mich an.
Hab mir ein Softeis in einem Laden gezapft, wo man sich seinen Eisbecher komplett selbst zusammenstellen kann. 10 verschiedene Softeis-Sorten und an einer Theke bestimmt 20 verscheidene süße Zutaten (Cockies, Smarties, Gummibärchen) und 10 verschiedene Früchte. An der Kasse wird der Becher gewogen. Ich hab 7 Dollar bezahlt, aber geschmeckt hat es nicht.
Gestern wollte ich mir mein Abendessen im Supermakrt besorgen und habe den Laden schlussendlich mit zwei Packungen Sushi verlassen (Ich danke Dir Selma, dass Du mich im Vorfeld meines Umzugs mit Sushi vertraut gemacht hast, sonst würd ich hier verhungern)
Hab mir ein Softeis in einem Laden gezapft, wo man sich seinen Eisbecher komplett selbst zusammenstellen kann. 10 verschiedene Softeis-Sorten und an einer Theke bestimmt 20 verscheidene süße Zutaten (Cockies, Smarties, Gummibärchen) und 10 verschiedene Früchte. An der Kasse wird der Becher gewogen. Ich hab 7 Dollar bezahlt, aber geschmeckt hat es nicht.
Gestern wollte ich mir mein Abendessen im Supermakrt besorgen und habe den Laden schlussendlich mit zwei Packungen Sushi verlassen (Ich danke Dir Selma, dass Du mich im Vorfeld meines Umzugs mit Sushi vertraut gemacht hast, sonst würd ich hier verhungern)
War richtig lecker aber satt geworden bin ich davon nicht. Ich glaub, ich hab Hunger auf Nudeln. Sowas hab ich hier allerdings außer beim Asia-Imbiss noch nicht gesehen.
Getränketechnisch ernähre ich mich zur Zeit ausschließlich von Dr. Pepper Cherry Cola light.
Sightseeing & Shopping
Bin heute nicht ans Meer gefahren. Stattdessen habe ich mich als erstes auf den Weg zum Ostufer des Willamette Rivers gemacht, der mitten durch Portland fließt und kann daher nun an dieser Stelle das erste Foto der Skyline präsentieren:
Der Großraum Portland hat knapp über 2 Mio Einwohner. Ich war an meinem ersten Abend, als ich mich auf dem Weg vom Flughafen zum Hotel kurz in Richtung Innenstadt verirrt hatte und die Skyline bei Nacht sehen konnte, schon ziemlich beeindruckt von den vielen Hochhäusern.
Meine zukünftige Unterkunft befindet sich übrigens etwas links vom rechten Hochhaus. "Mein Haus" hat allerdings nur 11 Stockwerke und ich werde im 7. wohnen.
Fotos von Innen folgen um Weihnachten rum.
Und einen Berg haben wir hier auch, er heißt genau wie das Team, in dem ich arbeite: Hood.
Der Mount Hood ist mit 3425m der höchste Berg Oregons. Achja, und ein Vulkan ist er auch. Und immerhin haben wir hier auch Schnee, nicht bloß Ihr in Deutschland (nochmal ein kleines ätsch als Nachtrag zu gestern)
Nach dieser kurzen Seightseeing-Tour habe ich mich dann ins Weihnachtsgetümmel gewagt und zwei Shopping-Malls besucht. Auch hier war ich genau wie vor ein paar Tagen beim Einkaufzentrum am Lincoln Square wieder ein bisschen enttäuscht. Mittlerweile glaube ich erkannt zu haben, dass es daran liegt, dass den amerikanischen Einkaufszentren der Mediamarkt bzw. Saturn fehlt. Wo kaufen die Amis denn ihre Fernseher, Kühlschränke, DVD-Player und Computer?! Bis auf iPods und MacBooks in Apple-Stores gibt es in den Shopping-Malls keinerlei Elektronikartikel. Apple-Stores gibt es hier übrigens wie Sand am mehr. Jede Mall hat einen. Und alle sehen gleich aus und überall stehen lebensgroße Beatles in den Schaufenstern und drinnen läuft Let it be. Apple ist offensichtlich sehr stolz drauf, dass sie nun auch das komplette Beatles-Repertoire im iTunes-Store anbieten. Ich bin dankbar darüber: Bislang war es bei jeder Mall so, dass genau in dem Moment, in dem ich das Weihnachtsgedudel nicht mehr ertragen konnte, irgendwo ein rettender angebissener Apfel zu sehen war, aus dem bekannte Beatles-Melodien tönten.
Und mir ist heute aufgefallen, dass der Weihnachtmann in Amerika mehr darf als in Deutschland. Er steht auf Parkplätzen und zeigt den Autofahrern, wo sie das Auto abstellen können, er verkauft Hamburger, Eis und Weihnachtsbäume, und er sitzt sogar im Eingansbereich von Toiletten und darf Geld kassieren (völlig nachvollziehbar, denn irgendwie muss er ja die Geschenke auch bezahlen, die er überall verteilt). Manchmal sitzt er aber auch einfach nur faul rum und lässt sich fotografieren. In regelmäßigen Abständen kommen Eltern vorbei, und wollen Ihr Kind beim Weihnachtsmann aussetzen, lassen zum Abschied noch schnell ein Foto machen und wenn dann das Kind ganz doll anfängt zu weinen, tut es den Eltern Leid, dass sie ihr Kind loswerden wollten und nehmen es doch wieder mit nach Hause. Seltsam.
Und in den Geschäften gibt es doch tatsächlich Vorführungen, bei denen den Amerikanern gezeigt wird, wie Geschenkpapier funktioniert. Ich mache an dieser Stelle keine Witze. Eine Dame zeigt den Zuschauern, wie man das Papier falten muss, wo man Tesafilm kleben muss und, dass das ganze schöner aussieht, wenn man hinterher noch eine Schleife drumbindet. Natürlich erklärt sie dann noch, wie man mit der Schleife umzugehen hat, dass man dazu auf der Rückseite des Päckchens die beiden Enden um 90 Grad umwinkelt und sie auf der Vorderseite zusammenknotet ohne vergessen zu erwähnen, auf welche Länge man die nun überstehenden Ende kürzen muss. Drumherum stehen lächelnd staunende Frauen.
Beweisfoto gefällig?
Und Amerikaner pumpen Teddybären auf: Kinder suchen sich in Regalen die Haut ihres Wunschteddys aus und gehen damit zu einer Frau, die dem Teddy einen Spieß in den Rücken drückt. Wenige Sekunden später ist der Teddy dick. Dann darf das Kind noch ein kleines Plüsch-Herz in den Teddy einlegen und ihn so zum Leben erwecken. Süß. Ich war kurz davor, mir ein ausgesetztes Kind vom Weihnachtsmann zu klauen, um ihm zwei neue Teddy-Eltern zu spendieren.
Soviel zum heutigen Tag. Bin nun wieder im Hotel und hab den Fernseher laufen. Auf 6 Kanälen läuft Football, aber den anderen Werbung. Es ist echt nicht einfach, hier einen netten Film zu finden. Wenn man wie gewohnt beim Durchzappen diejeningen Sender, auf denen grad Werbung läuft, überspringt, dann ist man ruck-zuck wieder am Ausgangspunkt.
Der Großraum Portland hat knapp über 2 Mio Einwohner. Ich war an meinem ersten Abend, als ich mich auf dem Weg vom Flughafen zum Hotel kurz in Richtung Innenstadt verirrt hatte und die Skyline bei Nacht sehen konnte, schon ziemlich beeindruckt von den vielen Hochhäusern.
Meine zukünftige Unterkunft befindet sich übrigens etwas links vom rechten Hochhaus. "Mein Haus" hat allerdings nur 11 Stockwerke und ich werde im 7. wohnen.
Fotos von Innen folgen um Weihnachten rum.
Und einen Berg haben wir hier auch, er heißt genau wie das Team, in dem ich arbeite: Hood.
Der Mount Hood ist mit 3425m der höchste Berg Oregons. Achja, und ein Vulkan ist er auch. Und immerhin haben wir hier auch Schnee, nicht bloß Ihr in Deutschland (nochmal ein kleines ätsch als Nachtrag zu gestern)
Nach dieser kurzen Seightseeing-Tour habe ich mich dann ins Weihnachtsgetümmel gewagt und zwei Shopping-Malls besucht. Auch hier war ich genau wie vor ein paar Tagen beim Einkaufzentrum am Lincoln Square wieder ein bisschen enttäuscht. Mittlerweile glaube ich erkannt zu haben, dass es daran liegt, dass den amerikanischen Einkaufszentren der Mediamarkt bzw. Saturn fehlt. Wo kaufen die Amis denn ihre Fernseher, Kühlschränke, DVD-Player und Computer?! Bis auf iPods und MacBooks in Apple-Stores gibt es in den Shopping-Malls keinerlei Elektronikartikel. Apple-Stores gibt es hier übrigens wie Sand am mehr. Jede Mall hat einen. Und alle sehen gleich aus und überall stehen lebensgroße Beatles in den Schaufenstern und drinnen läuft Let it be. Apple ist offensichtlich sehr stolz drauf, dass sie nun auch das komplette Beatles-Repertoire im iTunes-Store anbieten. Ich bin dankbar darüber: Bislang war es bei jeder Mall so, dass genau in dem Moment, in dem ich das Weihnachtsgedudel nicht mehr ertragen konnte, irgendwo ein rettender angebissener Apfel zu sehen war, aus dem bekannte Beatles-Melodien tönten.
Und mir ist heute aufgefallen, dass der Weihnachtmann in Amerika mehr darf als in Deutschland. Er steht auf Parkplätzen und zeigt den Autofahrern, wo sie das Auto abstellen können, er verkauft Hamburger, Eis und Weihnachtsbäume, und er sitzt sogar im Eingansbereich von Toiletten und darf Geld kassieren (völlig nachvollziehbar, denn irgendwie muss er ja die Geschenke auch bezahlen, die er überall verteilt). Manchmal sitzt er aber auch einfach nur faul rum und lässt sich fotografieren. In regelmäßigen Abständen kommen Eltern vorbei, und wollen Ihr Kind beim Weihnachtsmann aussetzen, lassen zum Abschied noch schnell ein Foto machen und wenn dann das Kind ganz doll anfängt zu weinen, tut es den Eltern Leid, dass sie ihr Kind loswerden wollten und nehmen es doch wieder mit nach Hause. Seltsam.
Beweisfoto gefällig?
Und Amerikaner pumpen Teddybären auf: Kinder suchen sich in Regalen die Haut ihres Wunschteddys aus und gehen damit zu einer Frau, die dem Teddy einen Spieß in den Rücken drückt. Wenige Sekunden später ist der Teddy dick. Dann darf das Kind noch ein kleines Plüsch-Herz in den Teddy einlegen und ihn so zum Leben erwecken. Süß. Ich war kurz davor, mir ein ausgesetztes Kind vom Weihnachtsmann zu klauen, um ihm zwei neue Teddy-Eltern zu spendieren.
Soviel zum heutigen Tag. Bin nun wieder im Hotel und hab den Fernseher laufen. Auf 6 Kanälen läuft Football, aber den anderen Werbung. Es ist echt nicht einfach, hier einen netten Film zu finden. Wenn man wie gewohnt beim Durchzappen diejeningen Sender, auf denen grad Werbung läuft, überspringt, dann ist man ruck-zuck wieder am Ausgangspunkt.
Samstag, 4. Dezember 2010
ÄTSCH
"Uih, Du bist im Winter in Portland. Das ist doch fast schon Kanada, da wird's bestimmt so richtig kalt werden"
Mindestens zwei Personen unter Euch fallen mir spontan ein, die mir diesen Satz mit auf den Weg gegeben haben. Heute antworte ich darauf: ÄTSCH! Hier sind's 10 Grad und Sonnenschein. Und wie geht es Euch so? ;-)
Bin nach Feierabend ein bisschen durch Portland herumgefahren. Leider hat sich keine Möglichkeit ergeben, die Skyline zu fotografieren. Die beste Aussicht auf Portland hat man von den Highways aus. Deswegen hier mal ein Schnappschuss vom Auto aus fotografiert.
Als es dann dunkel und kalt wurde (natürlich nicht so kalt wie bei Euch in Deutschland... nochmal ÄTSCH), bin ich zu Portlands größem Einkaufzentrum, dem Lloyd Center gefahren. Insgesamt fand ich es recht unspektakulär, bis auf die Eislaufbahn im Untergeschoss. Hab versucht mir eine amerikanische Prepaidkarte fürs Handy zu organisieren, damit ich auch von unterwegs ins Internet komme. Leider mag der amerikanische Netzbetreiber AT&T mein Handy nicht und läßt mich nicht surfen. Schade. Also muss ich wohl oder übel die nächsten 3 Monaten im Büro während der "5min-Pausen" auf Spiegel-Online verzichten.
Nun lieg ich wieder in meinem King-Size-Bett, habe zum ersten Mal den Fernseher an und bin enttäuscht: 50 Kanäle und nirgendwo läuft etwas, das sich lohnt anzusehen. Genau wie in Deutschland... mit dem Unterschied, dass hier kein Schnee liegt und ich mir nicht die Zehen abfriere (letztes mal ÄTSCH)
Morgen fahr ich vielleicht mal ans Meer. Das sind 70km nach Westen. Habe seit gestern eine Navigations-Software auf dem Handy installiert und seit heute eine entsprechende Halterung für die Lüftungsdüsen. Nun kann ich nicht mehr verloren gehen. Gewöhungsbedürftig ist allerdings die Stimme des Herren, der mich navigiert. Er ist Deutscher. Und er weiß nicht, dass er und ich uns gerade in einem englisch sprechenden Land befinden. Daher versucht er auch erst gar nicht, die Straßennamen korrekt auszusprechen: biegen Sie ab in Fünf-Tee-Ha Ahwehnue, dann rechts in Nocht Linkoln Bulewart.
Hurra, ich bin nicht der am schlechtesten englisch Spechende hier in Pochtländ :-) Ssänk ju, Nawigon!
Bei Euch ist es nun gleich 8 Uhr und die ersten von Euch stehen in ein paar Minuten auf. Ich werde das Gegenteil machen. Gute Nacht!
Wochenend und Sonnenschein
Zweiter Arbeitstag vorbei. Fazit: Ich habe immer noch keinen Account und kann nicht arbeiten. War aber nicht schlimm, dafür weiß ich nun, dass der lokale Admin bis 1989 in Deutschland stationiert war und deutsches Brot liebt. Am Nachmittag war das sog. Quarterly Meeting, welches in etwa die Funktion unserer monatlichen Abteilungssitzungen hat (die Daimler-Leser unter Euch, wissen was ich meine), allerdings eben wie der Name es sagt vierteljährlich stattfinden. Das heutige Quarterly-Meeting war verrückt. Wir haben Lebkuchen-"Häuschen" in Form von Trucks verziert. These Americas are crazy. Hat auf jedenfall sauviel Spaß gemacht und falls ich mal groß und Chef werde, dann gibt's das auch für meine Mitarbeiter.
Draußen scheint die Sonne und ich werde nun Feierabend machen.
Bye bye.
Bye bye.
Freitag, 3. Dezember 2010
Tag 2
So, dank Jetlag fällt mir das frühe aufstehen richtig leicht. Ich könnte sogar vor der Arbeit noch frühstücken gehen. Allerdings denke ich, spare ich mir diese Erfahrung noch ein paar Tage auf. Gestern mittag hab ich ein Fleischklops-Sandwich mit Salat gegessen. Das laß sich auf der Karte irgendwie "leicht" und eher so als Häppchen für zwischendurch geeignet. Naja, was dann kam, war ein Pizzateller mit einem Feldsalat-Berg und Sahnesoße und eine 300g Frikadelle zwischen 2 Steifen gebackenem Speck und Weißbrotscheiben.
Abends hab ich den gleichen Fehler mit einem Burrito gemacht. Verglichen mit Burritos in Deutschlad wog das gestrige Exemplar mindestens das doppelte.
Der gestrige Abend war aber nicht nur wegen des Burritos beeindruckend: Ich habe meine zukünftige Wohnung besucht und freue mich total auf den 22. Dezember. Das ganze Haus ist modern, zentral gelegen, in einem Stadtteil, in dem überall im Erdgeschoss Geschäfte sind.
(Für die Stuttgarter unter Euch: mich hat es an den Bereich oberhalb des Kubus bis rüber zu Feinkost Böhm und Deutsche Bank erinnert.
Von meinem Loft ging es dann in die Portlander Innenstadt. Wobei Portland gar keine Innenstadt im europäischen Sinn besitzt. Irgendwo ist halt zwischen den Hochhäusern ein 200x200m Kästchen frei gelassen, das als zentraler Platz dient. Zur Zeit ist dort Bierfest. Weil man das große Bierzelt aber nur betreten dürfte, wenn man sich zuvor für 25$ Marken gekauft hat und ich gerade in diesem Moment meinen Jetlag zu spüren bekam, ist mir dieses Erlebnis leider erspart geblieben.
Auf dem Heimweg bin ich dann noch schnell in einen Supermark und hab mir Shampoo gekauft. Die Sache mit dem getrennten Conditioner wurd' mir doch zu heiß;-) Jetzt hab ich wieder alles in einer Flasche.
Ach, und a propos Flasche:
Cola und ebenso gesunde Getränke gibt's hier nur in 0,5-Liter-Flaschen oder gleich in gefühlten 4-Liter-Kanistern.
So, und nun werde ich die Rush-Hour auf der Interstate 5 testen, vor der mich gestern sämtliche Kollegen gewarnt haben. Freu mich schon aufs Wochenende. Dann gibt es an dieser Stelle auch hoffentlich die ersten Fotos aus Portland.
Abends hab ich den gleichen Fehler mit einem Burrito gemacht. Verglichen mit Burritos in Deutschlad wog das gestrige Exemplar mindestens das doppelte.
Der gestrige Abend war aber nicht nur wegen des Burritos beeindruckend: Ich habe meine zukünftige Wohnung besucht und freue mich total auf den 22. Dezember. Das ganze Haus ist modern, zentral gelegen, in einem Stadtteil, in dem überall im Erdgeschoss Geschäfte sind.
(Für die Stuttgarter unter Euch: mich hat es an den Bereich oberhalb des Kubus bis rüber zu Feinkost Böhm und Deutsche Bank erinnert.
Von meinem Loft ging es dann in die Portlander Innenstadt. Wobei Portland gar keine Innenstadt im europäischen Sinn besitzt. Irgendwo ist halt zwischen den Hochhäusern ein 200x200m Kästchen frei gelassen, das als zentraler Platz dient. Zur Zeit ist dort Bierfest. Weil man das große Bierzelt aber nur betreten dürfte, wenn man sich zuvor für 25$ Marken gekauft hat und ich gerade in diesem Moment meinen Jetlag zu spüren bekam, ist mir dieses Erlebnis leider erspart geblieben.
Auf dem Heimweg bin ich dann noch schnell in einen Supermark und hab mir Shampoo gekauft. Die Sache mit dem getrennten Conditioner wurd' mir doch zu heiß;-) Jetzt hab ich wieder alles in einer Flasche.
Ach, und a propos Flasche:
Cola und ebenso gesunde Getränke gibt's hier nur in 0,5-Liter-Flaschen oder gleich in gefühlten 4-Liter-Kanistern.
So, und nun werde ich die Rush-Hour auf der Interstate 5 testen, vor der mich gestern sämtliche Kollegen gewarnt haben. Freu mich schon aufs Wochenende. Dann gibt es an dieser Stelle auch hoffentlich die ersten Fotos aus Portland.
Feierabend
So, der erste Arbeitstag ist rum. Habe nette Kollegen kennengelernt und bin von meinem Chef durch die Freightliner-Hallen geführt worden. Amerikanische Trucks sind irgendwie viel cooler als europäische. Lustigerweise erkennt man immer mal wieder Teile im Interieur, die man schon mal in einem Mercedes gesehen hat (Lenkrad, Lüftungsdüsen, Griffe und Knöpfe).
Die vergangen 2 Stunden habe ich mich damit befasst, mich ins Freighliner-Netzwerk einzuloggen. Obwohl die zu Daimler gehören, brauche ich wohl einen extra Account.
Mache jetzt Feierabend und treffe mich gleich noch mit meinem deutschen Kollegen, dessen Apartement ich am 22. Dezember übernehmen werde. Bin schon neugierig auf meine spätere Unterkunft.
Die vergangen 2 Stunden habe ich mich damit befasst, mich ins Freighliner-Netzwerk einzuloggen. Obwohl die zu Daimler gehören, brauche ich wohl einen extra Account.
Mache jetzt Feierabend und treffe mich gleich noch mit meinem deutschen Kollegen, dessen Apartement ich am 22. Dezember übernehmen werde. Bin schon neugierig auf meine spätere Unterkunft.
Donnerstag, 2. Dezember 2010
Tag 1
Habe geschlafen wie ein Stein. Ortszeit ist gerade um 8 Uhr rum und ich werde mich gleich aufmachen zu meiner neuen Arbeitsstelle. Mit meinem neuen Chef habe ich gestern schon gesprochen und er meinte, ich solle erst mal ausschlafen. Hab mich dran gehalten.
Nun werde ich frisch geduscht meinen ersten Tag in Amerika in angriff nehmen.
A propos Duschen. Das wahr schon die erste Herausforderung. Die Dusche hatte nur einen einzigen Drehregler. Ich hab vorsichtig dran gedreht und es kam nur kaltes Wasser raus. Wo also stellt man die Temperatur ein?! Hab den Drehregler genauer inspiziert, ob man ihn vielleicht rein und rausziehen kann, hab aber nichts gefunden und war schon kurz davor, die Rezeption anzurufen. Dann hab ich spaßeshalber mal den Drehknopf voll aufgedreht und siehe da: heißes Wasser! Genauere Funktionsuntersuchung hat ergeben:
man dreht mit einer halben Umdrehung erst einmal kaltes Wasser bis auf maximalen Wasserstrom auf, beim Weiterdrehen wird's dann warm.
Möchte der Amerikaner warm duschen, braucht er also auch gleichzeitig maximalen Durchfluss.
(naja, vielleicht ist es auch nur eine Eigenheit meiner Hoteldusche und nicht allgemein auf das Land zu übertragen)
Als ich dann endlich unter der Dusche stand, stellte sich mir sogleich die nächste Frage:
Wozu braucht man Conditioner? Und benutzt man den vorm Shampoo oder danach? (Wer die Antwort kennt, darf sie gerne hier als Kommentar anfügen)
Ich hatte mal ein Shampoo (Wash&Go), das hatte beides in einer Flasche. Und so hab ich's dann heute auch gemacht: Shampoo und Conditioner gleichzeitig benutzt. Tat nicht weh und die Haare sind sauber.
Ach und so sieht übrigens mein Zimmer aus:
Und das mein Ausblick für die nächsten 3 Wochen :
Nun werde ich frisch geduscht meinen ersten Tag in Amerika in angriff nehmen.
A propos Duschen. Das wahr schon die erste Herausforderung. Die Dusche hatte nur einen einzigen Drehregler. Ich hab vorsichtig dran gedreht und es kam nur kaltes Wasser raus. Wo also stellt man die Temperatur ein?! Hab den Drehregler genauer inspiziert, ob man ihn vielleicht rein und rausziehen kann, hab aber nichts gefunden und war schon kurz davor, die Rezeption anzurufen. Dann hab ich spaßeshalber mal den Drehknopf voll aufgedreht und siehe da: heißes Wasser! Genauere Funktionsuntersuchung hat ergeben:
man dreht mit einer halben Umdrehung erst einmal kaltes Wasser bis auf maximalen Wasserstrom auf, beim Weiterdrehen wird's dann warm.
Möchte der Amerikaner warm duschen, braucht er also auch gleichzeitig maximalen Durchfluss.
(naja, vielleicht ist es auch nur eine Eigenheit meiner Hoteldusche und nicht allgemein auf das Land zu übertragen)
Als ich dann endlich unter der Dusche stand, stellte sich mir sogleich die nächste Frage:
Wozu braucht man Conditioner? Und benutzt man den vorm Shampoo oder danach? (Wer die Antwort kennt, darf sie gerne hier als Kommentar anfügen)
Ich hatte mal ein Shampoo (Wash&Go), das hatte beides in einer Flasche. Und so hab ich's dann heute auch gemacht: Shampoo und Conditioner gleichzeitig benutzt. Tat nicht weh und die Haare sind sauber.
Ach und so sieht übrigens mein Zimmer aus:
Und das mein Ausblick für die nächsten 3 Wochen :
So, nun geht's zur Arbeit :-)
28 Stunden später
Meine Uhr am Handgelenk zeigt 5:50. Ich habe sie noch nicht umgestellt. Für die Menschen um mich herum ist es gerade 20:50. Ich bin müde. Vor 28 Stunden bin ich aufgestanden und habe zwischendurch zusammengerechnet 1h schlafen können. 40min davon am Stück auf dem Flug von Seattle nach Portland, den ich nahezu komplett verpennt hab.
Auf dem langen Flug von Amsterdam nach Seattle hab ich einfach keine vernünftige Liegeposition gefunden. Mehr als vor-sich-hin-dösen, unterstützt von langweilen Bord-Kino-Filmen, war einfach nicht drin. Dafür war der Flug aus anderer Hinsicht spannend: ich konnte 10h lang 12-Uhr-Mittags erleben, und das auf unterschiedlichen Breitengraden. Bei normalen Mittags-Lichtverhältnissen in Amsterdam gestartet und bei eben diesem Licht auch wieder in Seattle gelandet, konnte ich während des Fluges Mittag über Island und Grönland erleben. Über Island ist der Himmel zu dieser Jahreszeit um 12 Uhr orange, über Grönland schon dunkelblau.
Anstrengend war dannach 5-stündige Aufenenhalt am Flughafen Seattle. Der Flughafen ist zwar groß, allerdings nicht groß genug, um 5 Stunden zu überbrücken...
Überrascht gewesen bin ich von den Sicherheitskontrollen, die sich relativ in Grenzen hielten und aud dem üblichen Niveau lagen.
Jetzt ist alles überstanden und ich liege in meinem King-Size-Bed und freue mich auf den ersten Arbeitstag morgen. Ein bisschen von der Stadt habe ich heute schon sehen können, weil ich mich, nachdem ich meinen Mietwagen am Flughafen in Empfang genommen habe, ziemlich verfahren habe und auf einmal mitten in Portland war. Das sah schon mal recht vielversprechend aus... Aber davon dann in den nächsten Tagen mehr.
Mir fallen gleich die Augen zu und ich sollte mir für morgen noch dringend eine Navi-App runterladen. (Avis möchte doch pro Monat sage und schreibe 99 Dollar haben... für ein Navi, das 150 Dollar wert ist)
Bis die Tage!
| Mein Flugzeug von Seattle nach Portland |
Anstrengend war dannach 5-stündige Aufenenhalt am Flughafen Seattle. Der Flughafen ist zwar groß, allerdings nicht groß genug, um 5 Stunden zu überbrücken...
Überrascht gewesen bin ich von den Sicherheitskontrollen, die sich relativ in Grenzen hielten und aud dem üblichen Niveau lagen.
Jetzt ist alles überstanden und ich liege in meinem King-Size-Bed und freue mich auf den ersten Arbeitstag morgen. Ein bisschen von der Stadt habe ich heute schon sehen können, weil ich mich, nachdem ich meinen Mietwagen am Flughafen in Empfang genommen habe, ziemlich verfahren habe und auf einmal mitten in Portland war. Das sah schon mal recht vielversprechend aus... Aber davon dann in den nächsten Tagen mehr.
Mir fallen gleich die Augen zu und ich sollte mir für morgen noch dringend eine Navi-App runterladen. (Avis möchte doch pro Monat sage und schreibe 99 Dollar haben... für ein Navi, das 150 Dollar wert ist)
Bis die Tage!
Mittwoch, 1. Dezember 2010
Motivation
8543 Kilometer. Das ist der Titel meines ersten (und wahrscheinlich einzigen) Blogs und gleichzeitig ist es die Entfernung zwischen Sindelfingen und meiner derzeitigen Lebensabschnitts-Heimat Portland.
Obwohl... "derzeitig" stimmt nicht so ganz, denn augenblicklich befinde ich mich noch irgendwo in der Erdatmosphäre zwischen Amsterdam und Seattle... so bei Kilometer 4123 - schätzungsweise. Genau weiß ich es nicht, weil ich gerade schlafe.
Man kann nämlich schlafen und gleichzeigit bloggen. Jawohl, das geht!
Stefan Raab sitzt auch jeden Tag im Helikopter und ist schon auf dem Heimweg, wenn TVtotal auf Prosieben zu sehen ist.
Die modernen Möglichkeiten, mit denen man heutzutage seine Mitmenschen über allerlei persönliche "wichtige" Dinge auf dem Laufenden halten kann, sind mir selbst ein wenig fremd und eigentlich wollte ich bislang auch, dass sie mir fremd bleiben. Daher selbst gespannt, wie sich dieser Blog entwickeln wird.
Bis vor kurzem wusste ich noch nicht einmal wie man sich seinen eigenen Blog einrichtet bzw. was genau ein Blog ist. Ein Blick in die große Enzyklopädie hat geholfen:
Ein Blog [blɔg] oder auch Web-Log [ˈwɛb.lɔg], engl. [ˈwɛblɒg], Wortkreuzung aus engl. World Wide Web und Log für Logbuch, ist ein auf einer Website geführtes und damit – meist öffentlich – einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person, der Web-Logger, kurz Blogger, Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert oder Gedanken niederschreibt.
Aha, also schreibe ich nun Tagebuch. Aber eigentlich schreibe ich doch gerade meine Dissertation. Jetzt auch noch Tagebuch?! Vielleicht können wir uns drauf einigen, dass ich Wochenbuch schreibe, damit noch Zeit für andere Dinge übrig bleibt. Ich denke, ich werde diesen Blog nutzen, um immer mal wieder zwischendurch ein wenig über das Leben und die Menschen in Portland und Umgebung zu berichten.
Nun reise ich aber erst einmal weiter auf den Spuren von Christoph Columbus und melde mich an dieser Stelle wieder, sobald ich das Internet in Amerika entdeckt habe.
Obwohl... "derzeitig" stimmt nicht so ganz, denn augenblicklich befinde ich mich noch irgendwo in der Erdatmosphäre zwischen Amsterdam und Seattle... so bei Kilometer 4123 - schätzungsweise. Genau weiß ich es nicht, weil ich gerade schlafe.
Man kann nämlich schlafen und gleichzeigit bloggen. Jawohl, das geht!
Stefan Raab sitzt auch jeden Tag im Helikopter und ist schon auf dem Heimweg, wenn TVtotal auf Prosieben zu sehen ist.
Die modernen Möglichkeiten, mit denen man heutzutage seine Mitmenschen über allerlei persönliche "wichtige" Dinge auf dem Laufenden halten kann, sind mir selbst ein wenig fremd und eigentlich wollte ich bislang auch, dass sie mir fremd bleiben. Daher selbst gespannt, wie sich dieser Blog entwickeln wird.
Bis vor kurzem wusste ich noch nicht einmal wie man sich seinen eigenen Blog einrichtet bzw. was genau ein Blog ist. Ein Blick in die große Enzyklopädie hat geholfen:
Ein Blog [blɔg] oder auch Web-Log [ˈwɛb.lɔg], engl. [ˈwɛblɒg], Wortkreuzung aus engl. World Wide Web und Log für Logbuch, ist ein auf einer Website geführtes und damit – meist öffentlich – einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person, der Web-Logger, kurz Blogger, Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert oder Gedanken niederschreibt.
Aha, also schreibe ich nun Tagebuch. Aber eigentlich schreibe ich doch gerade meine Dissertation. Jetzt auch noch Tagebuch?! Vielleicht können wir uns drauf einigen, dass ich Wochenbuch schreibe, damit noch Zeit für andere Dinge übrig bleibt. Ich denke, ich werde diesen Blog nutzen, um immer mal wieder zwischendurch ein wenig über das Leben und die Menschen in Portland und Umgebung zu berichten.
Nun reise ich aber erst einmal weiter auf den Spuren von Christoph Columbus und melde mich an dieser Stelle wieder, sobald ich das Internet in Amerika entdeckt habe.
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