Freitag, 31. Dezember 2010

Guten Rutsch!


Nach spannenden Weihnachtstagen, an denen ich durch Amerika reisen konnte, wünsche ich Euch nun einen Guten Rutsch ins neue Jahr. Ich weiß grad nicht wie das Wetter bei Euch ist, aber bitte nehmt das Schild nicht allzu wörtlich.
Freue mich drauf, Euch im nächsten Jahr gesund und munter wieder zu sehen.
Ich meld' mich dann gegen Mitternacht nochmal, um Neujahrsgrüße neun Stunden in die Zukunft zu übermitteln.

Alles Gute,
Sebastian

Samstag, 25. Dezember 2010

And the Winner is...

Am 8. Dezember habe ich begonnen, Weihnachtslieder zu zählen, die mir hier in der Adventszeit im Alltagsleben begegnen. Jedesmal wenn irgendwo eine bekannte Melodie ertönte, habe ich mein Handy zur Hand genommen, und Strichliste geführt.
Ich bin stolz, heute an dieser Stelle den Sieger meiner persönlichen Weihnachtslied-Hitparade präsentieren zu können. Es ist ein Lied, das mir hier in der Vorweihnachtszeit besonders ans Herz gewachsen ist. Ein Lied über die heilige Mutter Maria, Stunden der Dunkelheit und ein Licht, das irgendwo scheint.

Ladies and Gentlemen, please let me present to you the winner of  "Mein Weihnachtslied 2010".
The winner is:
Let it be! von den Beatles

Kein anderes Lied habe ich häufiger gehört. Das lag natürlich daran, dass ich immer wieder gerne Zuflucht in den Apple-Stores gesucht habe, die ja nun bekanntlich sehr stolz darauf sind, dass sie nun in iTunes sämtliche Beatles-Lieder anbieten. Somit habe ich das Ergebnis meiner Weihnachtslied-Hitparade selbst verfälscht. Allerdings hat sich Let it be! in den letzten 3 Wochen für mich tatsächlich zu einer Art Weihnachtslied entwickelt. Von nun an verbinde ich die Melodie mit amerikanischen Shopping-Malls in der Weihnachtszeit und ich denke, dass ich auch im nächsten Jahr in der Adventszeit Let it be! in meine "Christmas Playlist" aufnehmen werde.

Speaking words of wisdom... ;-)

Freitag, 24. Dezember 2010

Frohe Weihnachten


Ich wünsche Euch frohe und besinnliche Weihnachten, Gesundtheit und Ruhe. Über die Weihnachtstage bin ich unterwegs und werde dieses große Land erkunden. Vielleicht ergibt sich von unterwegs die Möglichkeit, Euch mit Neuigkeiten zu versorgen.
Nacher, um Mitternacht, folgt noch die Auswertung meiner Weihnachtslied-Hitparade (s. Beitrag "Hosen und Weihnachtslieder"). Na, schon neugierig welches Lied es an die Spitze schaffen wird? Das Rennen ist eng und bis Mitternacht kann noch viel passieren... ;-)


Liebe Grüße,
Sebastian

Umzug


Gestern durfte ich endlich umziehen in mein Loft in der Innenstadt. "Endlich" deswegen, weil ich mich in Hotels irgendwie nicht lange wohlfühle, und 21 Tage sind zu lange. Das Hotel war wirklich in Ordnung, das Zimmer riesig und hatte sogar Kühlschrank und Mikrowelle. Aber trotzdem stellt sich bei mir kein Zuhausegefühl ein, wenn täglich jemand ins Zimmer kommt, durchsaugt und das Bett macht.


Nun fahre ich abends in die Tiefgarage, parke meinen kleinen Nissan Versa zwischen einem Dodge Ram und einem Cadillac Escalade. Für diejenigen unter Euch, die nichts mit den Namen anfangen können hier ein kleiner Exkurs:
Ein Dodge Ram gehört der Fahrzegklasse "Pickup-Truck" an und ist im Prinzip ein geländegängiges Fahrzeug mit großer ebener und freiliegender Ladefläche. Im Vergleich zu anderen Pickup-Trucks markiert der Ram die Obergrenze dieser Klasse und ist optisch nicht weit von einem Monstertruck entfernt. Der Ram, der neben mir parkt besitzt den 506PS-Motor aus der Dodge Viper. Der Chevrolet Escalade ist ein typischer Vertreter der Sports Utility Vehicle, jedoch voluminöser als eine Mercedes M-Klasse oder ein BMW X5 und daher nicht weniger imposant als der Dodge Ram, allerderdings hat der Escalde in meiner Tiefgarage 100PS weniger als der Dodge;-)
Exkurs beendet.
Ich stelle also mein Auto auf die "Grundstücksgrenze" von Ram und Escalade begebe mich in Richtung Aufzug. Dort angekommen, halte ich einen Transponder neben den Rufknopf des Aufzugs und drücke anschließend besagten Knopf.. Im Aufzug selbst halte ich den Transponder ein weiteres Mal in die Nähe eines Empfängers und drücke den Knopf neben der 7, denn dort befindet sich mein Loft (7 ist übrigens Stockwerk 6, weil der Amerikaner im Erdgeschoss mit 1 anfängt zu zählen).



Nun laufe ich nur noch wenige Meter (bzw. Feet) vorbei am Etagen-Müllraum (dazu werde ich bestimmt auch noch einen Artikel verfassen, weil ich jedem deutschen Architekten in Zukunft sagen werde, dass er sich doch bitte ein Beispiel daran nimmt) zu meinem Apartment. Die Tür ist überraschenderweise nicht über den Transponder zu öffnen, sondern ist mit herkömmlicher Schließtechnik gesichert. Allerdings gleich doppelt. (Wer doppelt so große Autos hat wie nötig, der hat halt auch doppelt so viele Schlösser wie üblich - total logisch. Zu den Abmessungen der Autos meinte gerade eben ein amerikanischer Kollege ironischerweise: "Wir haben ja auch Meilen und keine Kilometer. Eine Meile sind ca. 1,6 Kilometer. Wir brauchen also 1,6 mal größere Autos, damit wir zur gleichen Zeit am Ziel ankommen wie Ihr in Europa." Er selbst fährt einen Smart, weil er gerne ein Auto fahren möchte, das sonst niemand hat).
Mein Apartment selbst ist riesig. Geschätzte 80m², 6m breit und 13m lang. Steht man in der Eingangstür kann man am Ende des Tunnels sogar das Tageslicht sehen;-)


Insgesamt ist es sehr modern eingerichtet und gefällt mir super. Als Bauingenieur mag ich Beton als Stilelement und in meinem Apartment ist die lange Wand komplett in Sichtbetonoptik ausgeführt. Das ist zum einen natürlich günstig, weil man sich den Putz einspart, andererseits wirkt es in Kombination mit dem hellen Echtholzparkett extrem "durch-designed" und "stylish". Auch der Klimakanal, der die Wohnung beheizt und im Sommer kühlt "besticht durch seine pure Schlichtheit". Es ist einfach ein Metallrohr mit 50cm Durchmesser, das auf der Nichtflur-Seite 13m entlang der Decke verläuft und diverse Öffnungen zum Wärmeaustausch besitzt. Auf diese Weise kann man zwar Räume nicht individuell beheizen, allerdings besitzt dieses Apartment auch so gut wie keine individuellen Räume: Wohnzimmer und Küche bilden eine gemeinsame Einheit und sind durch eine 2m hohe nicht bis zur Decke reichenden Wand von der Schlafzimmer-Einheit abgetrennt und über den 13m langen Flur miteinander verbunden.




Das Badezimmer ist ein separater Raum und ebenfalls über den Flur zu erreichen. Neben dem Bad, unmittelbar neben der Eingangstür befindet sich ein Lagerraum (ca 8m²), inklusive Waschmaschine, Trockner, Bügelbrett (auch das werde ich mir von deutschen Architekten für Mehrfamilienhäuser wünschen: Wieso haben wir keinen Wasseranschluss im Abstellraum? Warum muss die Waschmaschine im Bad stehen? Wieoso kann sie nicht da stehen, wo man auch die Wäsche aufhängen kann und anschließend Bügeln kann? Okay, für letzteres bräuchte man dann einen zusätzlichen Fernseher für den Abstellraum... )


Von der Lage her befindet sich das Apartment im nördlichen Innenstadtbereich, der früher vor allem von Lagerhäusern und kleineren Gewerbebetrieben geprägt war. In der jüngeren Vergangenheit wurden jedoch viele dieser Gebäude ersetzt durch moderne mindestes 10-geschossige Wohngebäude. Die ehemaligen niedrigen Lagerhäuser wurden, sofern sie nich komplett weichen mussten, teilweise restauriert und beherbergen heutzutage Galerien, Restaurants oder Cafés und überraschend viele Bücherläden.


Die Bevölkerung hebt sich auch ein wenig ab vom "Gewöhnlichen": Man legt wert auf Markenkleidung europäischer Designer, führt rattenähnliche Tiere an der Leine gassi und fährt teure - mit Ausnahme meiner direkten Parkplatznachbarn - bevorzugt europäische Autos (Volvo noch vor Mercedes, BMW und VW/Audi/Porsche. An nahezu jeder zweiten Ecke steht ein MINI geparkt) und geht trinkt gerne Kaffee, denn jeder Block hat seine eigene Kaffee-Bar (nicht nur Starbucks)
Insgesamt ist die Gegend sehr sicher und sauber und hat ihren Charme.



Mittwoch, 22. Dezember 2010

Eine deutsche Tradition



Welcher Deutsche kennt sie nicht, die berühmte Weihnachtsgurke?! ;-)

Natürlich schmücken wir alle unser Bäume mit Gurken. Ich bin neulich von Kollegen auf "unseren Brauch" angesprochen worden und wusste - wen überrascht's - rein gar nichts darüber.
Dann bin ich der Sache auf den Grund gegangen: Tatsächlich werden in Deutschland Gurken als Weihnachtsschmuck hergestellt. Allerdings geht ein Großteil der Produktion in die USA. Die Herkunft der "Tradition" ist bislang ungeklärt. Auf jeden Fall glauben die Amerikaner, sie komme aus Deutschland. Es wird aber von einigen Historikern vermutet, dass diese Tradition in den 80ern erfunden wurde, um ein neues Ritual für Weihnachten zu haben.
Ich bin mal gespannt, wann unsere Weihnachtsgurke tatsächlich eines Tages an unseren Weihnachtsbäumen hängt, weil unser Ritual von Amerika (re-)importiert wurde.

Dienstag, 21. Dezember 2010

It doesn't often snow at Christmas


Immer dann, wenn man denkt "mehr geht nicht", wird man eines Besseren belehrt. Heute bin ich durch die Peacock Lane gefahren. Vom Freightliner-Pförtner habe ich den Tipp bekommen, dort unbedingt vor Weihnachten entlang zu fahren (Habe dabei festgestellt, dass ich schon mal da gewesen bin. Vielleicht kommt Euch ja ein Haus bekannt vor):


Die Peacock Lane ist eine ganz gewöhnliche Wohnstraße in Portland, allerdings gibt es dort seit 1920 eine Nachbarschafts-Übereinkunft, zu Weihnachten die Häuser extrem zu schmücken. Es ist eine Art Straßenfest, bei dem auch Spenden für Obdachlose und Kranke Menschen gesammelt werden.


Wer mehr darüber erfahren möchte, kann dies unter http://www.peacocklane.net/index.html tun. Hier findet man auch Noten, um den Peacock Lane Song zuhause ins Repertoire der Weihnachtslieder aufnehmen zu können.


Montag, 20. Dezember 2010

Columbia River Gorge

Das Panorama (bitte aufs Bild klicken für eine bildschirmfüllende Auflösung) zeigt das Ziel meiner heutigen Erkundungstour: die Columbia River Gorge. Das ist eine östlich von Portland gelegene gigantische Schlucht im Kaskadengebirge, das von Kanada parallel zur Küste durch die US-Staaten Washington und Oregon bis herunter nach Kalifornien reicht. Die Gorge trennt dabei Oregon und Washington voneinander. Druckunterschiede zwischen West- und Ostseite der Gebirgskette verursachen das ganze Jahr über einen starken Luftstrom durch die Schlucht, so dass die Columbia River Gorge als Windsurfing-Paradis bekannt ist. Heute war es allerdings selbst den Surfern zu kalt. Das mit dem "starken Luftstrom" kann ich allerdings als "stark untertrieben" bestätigen: noch niemals zuvor hatte ich solche Probleme, verwacklungsfreie Fotos zu schießen. In Kombination mit den eisigen Temperaturen fiel es mir dann irgendwann auch noch zunehmend schwerer, den Auslöser durchzudrücken.


Die Hänge der Schlucht sind bis zu 500m hoch und zur Zeit teilweise schneebedeckt. Ich weiß, mit Schnee kann ich meine deutschen Leser momentan in keiner Weise beeindrucken;-) Aber dann vielleicht hiermit: die Columbia River Schlucht beherbergt die größte Ansammlung an Wasserfällen im Westen des Nordamerikanischen Kontinents. Allein 77 Wasserfälle befinden sich auf der Seite Oregons, 4 davon habe ich heute besichtigt und bestimmt 20 weitere aus dem Auto gesehen.


Der größte Wasserfall der Gorge ist mit einem Gesamthöhenunterschied von 188m der Multnomah Fall. Streng genommen sind es zwei aufeinanderfolgende Wasserfälle mit 165m und 21m Höhendifferenz, aber das sehen die Amerikaner nicht so eng. Fälschlicherweise wird sogar so oft behauptet, es handle sich hierbei um den zweitgrößten Wasserfall der USA (so wurde es mir auch erzählt), dass diese Lüge im entsprechenden Wikipedia-Artikel Erwähnung findet, denn offenbar gibt es noch 90 andere Wasserfälle in den Vereinigten Statten, die eine größere Gesamthöhe aufweisen. Nichtsdestoweniger war der Anblick des Multnomah Falls beeindruckend (man beachte die Größe der Menschen auf der Brücke).


Liebe Grüße zum 3. Advent in die Heimat! Bald ist Weihnachten :-)


Samstag, 18. Dezember 2010

Kommentare

Von Einigen unter Euch bin ich darauf angeschrieben worden, dass man sich einloggen muss, um hier Kommentare hinterlassen zu können. Ich habe mal die Einstellungen dieses Blogs durchstöbert und glaube, den Grund gefunden zu haben und nun deaktiviert zu haben.
Ich freue mich auf Eure Kommentare!

On the Radio

Von der Musik, die hier im Radio gespielt wird, bin ich sehr angetan.Ich hatte ehrlich gesagt erwartet, dass ich nur wählen kann zwischen Country, Gangster-Rap, und überproduziertem Elektro-Zeugs (vgl. Timberland), natürlich ständig unterbrochen von Werbung.

Habe aber direkt zu Beginn zwei Radiosender gefunden, von denen sich die deutschen ein Stückchen abschneiden können. Der eine spielt ausschließlich Oldies (erinnert insgesamt von der Musikauswahl an SWR1: Simon & Garfunkel, Elvis, Rolling Stones, Beatles, Elton John), der andere spielt neuere Lieder (80er bis heute) von R.E.M., Queen, BeeGees über Dire Straits bis hin zu Madonna, Bon Jovi und Bruce Springsteen. Wenn mir mal ein Lied nicht so zusagt schalte ich um auf den anderen Sender um.
Die Moderatoren sind sehr zurückhaltend, wollen nicht durch überflüssige Witze auffallen und erzählen interessante Geschichten rund um die einzelnen Stücke oder Künstler. Ich weiß schon jetzt, dass ich das vermissen werde, wenn ich wieder in Deutschland bin. Hoffentlich daueret es nicht mehr so lange bis es mit dem Internetradio im Auto funktioniert. Liebe Mobilfunkbetreiber, bitte beieilt Euch mit dem flächendeckenden Ausbau des mobilen Highspeed-Netzes!

Freitag, 17. Dezember 2010

Walking in a Winter Wonderland

Ich denke, das ist nicht zu toppen:


Donnerstag, 16. Dezember 2010

Weihnachtsfeier des Bereichs "Cap Engineering"

Nachdem vor 1,5 Wochen schon eine kleine abteilungsinterne Weihnachtsfeier stattgefunden hat, gab es heute das große Christmas-Meeting (für Daimler-Leser: E2-Bereich). Ich durfte ja auch schon in Deutschland über vier Jahre verteilt an solchen Feierlichkeiten teilnehmen und daher bot sich heute für mich die spannende Möglichkeit eines Vergleichs.

In Deutschland schaut es so aus, dass der E2-Leiter eine ca. 30-minütige Rede hält über das, was im vergangenen Jahr alles geschehen ist, welche Herausforderungen gemeistert wurden und welche im kommenden Jahr auf den Bereich zukommen werden. Die Mitarbeiter stehen gemeinsam um den Vortragenden herum, lauschen interessiert und freuen sich auf das anschließende gemeinsame Mittagessen.
Grundsätzlich unterscheidet sich die amerikanische Variante dieser Veranstaltung nicht vom deutschen Pendant. Auch hier trägt die E2-Leiterin ca. 30 Minuten vor. Essen gibt es allerdings schon vorher bzw. währenddessen, und weil die Veranstaltung schon für 8:30 terminiert ist, ist es ein gemeinsames Frühstück.
Mitarbeiter bringen selbstgebackene Weihnachtsspezialitäten und nehmen damit an einem Wettbewerb um die ausgefallenste Leckerei teil. Die Abteilungsleiter fungieren als Pancakes-Köche, haben Rentier-Haarreife oder Weihnachtsmann-Mützen auf dem Kopf und tragen tannenbaumgrüne Krawatten mit Blinke-LEDs. Das Ganze hat einen nicht zu unterschätzenden Nebeneffekt: dadurch, dass sich die Abteilungsleiter bei dieser Veranstaltung selbst nicht so Ernst nehmen, hilft dieser Auftriff ungemein, Distanz zwischen den Mitarbeitern abzubauen. Dazu trägt auch bei, dass nach dem E2-Vortrag jeder Abteilungsleiter einzeln die Erfolge seiner Abteilung in spaßiger Weise vostellt. Einer hat es in eine Weihnachtsgeschichte verpackt, ein anderer eine Bildergeschichte kreiert, untermalt von einer Weichnachtsversion des Village People Hits "YMCA". Wiederum ein anderer hat die Wikileaks-Veröffentlichungen parodiert und "streng geheime" Freightliner-Interna ausgeplaudert.
Alles höchst amüsant und durchaus geeignet für deutsche Weihnachtsfeiern.
Ob man allerdings auch Blinke-LED-Abteilungsleiter mit Rentier-Geweih in Deutschland einführen sollte, da bin ich mir nicht so sicher... ich mag meinen Abteilungsleiter so wie er ist.

Morgen steht dann noch die teaminterne Weihnachtsfeier an. Ihr seht, man kommt aus dem Feiern gar nicht mehr heraus. Trotzdem wird in der Zwischenzeit tatsächlich effektiv und diszipliniert weitergearbeitet.

Do they know it's Christmas?


Und wieder ein Foto, das ich in einem Portlander Wohngebiet geschossen habe. Gestern habe ich ein noch größeres Haus entdeckt, bei dem der komplette Garten, sämtliche Büsche, Bäume und Zäune beleuchtet waren und Lichterketten von den Zäunen zur Dachspitze gespannt waren. Leider hat es wiedereinmal in Strömen geregnet und aus dem Auto heraus konnte ich das Gesamtkunstwerk nicht erfassen. Ich habe den Ort im Navi gespeichert und werde bei besserem Wetter noch mal vorbeifahren.

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Desinfizierung

Hier noch eine kleine Kuriosität, die sich am Eingang jedes großen Supermarkts befindet.

Misteriös

Seltsame Dinge geschehen hier. Am Sonntag habe ich von Goolge als Popup in meinem Mail-Postfach die Nachricht bekommen, dass von außerhalb (Colorado) auf mein Google-Konto zugegriffen wurde und ich das Passwort ändern soll. Als nächstes habe ich festgestellt, dass mein Blog verschwunden ist (blogspot gehört zu google). Da muss sich wohl irgendjemand eingehackt haben und den Blog gelöscht haben.
Aber wieso ist er jetzt wieder da? Seltsam seltsam.
Auf jeden Fall war es für mich eine Warnung und ich habe sämtliche Passwörter geändert, die ich so habe...

Als zweites Mysterium ist hier gestern ein Tornado niedergegangen. Zum Glück nicht in Portland direkt, sondern ein paar Meilen südlich. 25 Häuser wurden zerstört, aber niemand ernsthaft verletzt. Tornados sind völlig untypisch für die Gegend hier. Der gestern war jedoch der zweitgrößte seit 48 Jahren.
Bin mal gespannt, wann sich der Mount St. Helens, der 50 km nördliuch von Portland gelegen ist, bemerkbar macht;-)

Sonntag, 12. Dezember 2010

Outlet

Portland ist berühmt für seinen Niederschlag. In den 11. Tagen, die ich nun schon hier bin, hat es an 9 Tagen geregnet -  nicht permanent, aber mindestens 1 Mal am Tag.
Heute war Dauerregen angesagt, und weil ich die Portlander Shopping-Malls schon alle kenne, bin ich kurzentschlossen nach Woodburn gefahren. Das ist 50km südlich von Portland und bekannt für sein Company Outlet Center für diverse Marken. Hab meinen Vorrat an Stoffhosen verdreifacht, indem ich bei Esprit 2 Hosen mitgenommen habe - für 32 Dollar, zusammen :-)
Ansonsten ist Outlet-Shopping hier sowieso total angesagt: Nike hat seinen Firmensitz im benachbarten Beaverton und Adidas seine US-Zentrale in Portland. Adidas gewährt Daimler-Mitarbeitern sogar bis Ende Januar 50% Rabatt. Schade, dass ich so wenig Verwendung für Sportartikel habe...